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Der gute Mensch

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Der gute Mensch-Plakat

Eine Musik-Theater-Produktion von Gunter Hagelberg nach dem Stück "Der gute Mensch von Sezuan" von Bertolt Brecht, 2017.

Produktion des "jungen theaters spectaculum e.V.".

Das Projekt

Bertolt Brecht auf dem Lande – geht das?
Das geht nicht nur, sondern da gehört ein Stück wie „Der gute Mensch“ hin: volkstümlich, von einfachen Menschen handelnd, komödiantisch. Das hat Brecht von Theater gefordert: „Mehr Leichtigkeit, Fantasie, Freude und Spaß“, aber auch Mahnung gegen Unmoral, Werteverlust und ungerechte Verteilung von Gütern und die alles bestimmende Bedeutung des Geldes.
Die Widersprüche im Menschen haben ihn interessiert: „Wie angenehm ist es doch, freundlich zu sein. Den Mitmenschen treten, strengt es nicht an, die Stirnader schwillt in gierigem Zorn.“, aber in einer „wölfischen Welt“ sei es schwierig zu leben, ohne sich selbst zu ruinieren – ein Abbild der Situation unserer Zeit!
In Stakendorf haben sich jetzt zehn am Theater interessierte Personen zusammengefunden, um unter der Leitung von Gunter Hagelberg (Regie) und Lothar Köhrsen (Musik) vom ‚jungen theater spectaculum’ es zu wagen, das Stück im oben beschriebenen Sinn aufzuführen. Die meisten Akteure kommen aus der Probstei und haben so gut wie keine Bühnenerfahrung, aber große Lust, das Projekt mutig anzugehen.

Der gute Mensch

Brecht
Für Brecht war wie für Shakespeare alles Theater, die Welt nichts als eine große Bühne mit freundlichen, liebevollen und ehrlichen, aber auch selbstsüchtigen, machtbesessenen Menschen.
Er war und ist die große Stimme von Menschen, die vor Gewalt, Unterdrückung und Ungerechtigkeit ständig auf der Flucht sind, wie er selbst es war: Tschechoslowakei, Österreich, Schweiz, Frankreich, Dänemark, Schweden, USA. Während dieser zehnjährigen Odyssee zwischen 1930 und 1940 schrieb er das Stück „Der gute Mensch von Sezuan“.

Inhalt
Vor 70 Jahren schrieb Bertolt Brecht die Pararabel vom „Guten Menschen von Sezuan“, einer Provinz in China, in der große Not herrschte.
Am Beispiel der Hauptfigur zeigt Brecht, wie schwer es ist, unter schlechten wirtschaftlichen Bedingungen „gut zu sein und doch zu leben“.
Diese Thematik ist immer dann aktuell, wenn Arbeitslosigkeit oder andere Notsituationen moralische Grundsätze vergessen lassen oder außer Kraft setzen.

Die wirtschaftliche Notlage wird in diesem Stück veranschaulicht durch Sarah (Shen Te), die sich verkaufen muss, um leben zu können, und den mittellosen Ole (Wang), der davon lebt, Wasser zu verkaufen. Ist aber bei Regen Wasser im Überfluss zu haben, bietet er natürlich seine Ware vergeblich an.
Das betrifft uns hier im Moment noch nicht direkt, aber in Zukunft wird die weltweite Verknappung des Wassers die Menschheit vor große Probleme stellen.

Personen
Sarah/Vetter - Viviane Beyer
Ole - Henning Paustian
Frau/Souffleuse - Ellen von Westernhagen
1. Gott/Ben - Andreas Lüdtke
Mann/Pörksen - Arne Peters
2. Gott - Franz Schnekloth
3. Gott/Tischler - Dieter Maaßen
Mutter - Susanne Kleingarn
Dirne - Lina Kleingarn

Musik
Leitung, Komposition, Arrangement, Gitarre, Mandoline - Lothar Köhrsen
Keyboards - Arne Peters
Akkordeon - Ellen von Westernhagen
Bass - Daniel Halbeck
Cajón - Jan-Ole Bellin

Musiker

Andere
Regie - Gunter Hagelberg
Regieassistenz - Ellen von Westernhagen
Bühne - Gunter Hagelberg
Kostüme - Gunter Hagelberg, Ellen von Westernhagen
Schneiderarbeiten - Birgit Levermann
Licht und Ton - Daniel Halbeck, Martin Bittermann, Tobias Scheffler

Aufführungen

Termin Ort
09.09.2017 Hof Kleingarn, Stakendorf (Premiere)
15.09.2017 Niederdeutsche Bühne Kiel
16.09.2017 Niederdeutsche Bühne Kiel
20.09.2017 Hof Kleingarn, Stakendorf
22.09.2017 Hof Kleingarn, Stakendorf
23.09.2017 Hof Kleingarn, Stakendorf
27.09.2017 Hof Kleingarn, Stakendorf
29.09.2017 Hotel am Rathaus, Schönberg
30.09.2017 Hotel am Rathaus, Schönberg


 

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